Kultur braucht Raum

 

* * * AKTUELL * * * 

 

 

                

 

Freitag, 18. Januar um 19:30 Uhr

 

Szenische Lesung mit Schauspieler Christian Bergmann und Maren Bohm

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der philosophische Roman „Heloisa oder die Vertreibung aus dem Paradies“ über den französischen Philosophen Petrus Abaelardus (1079-1142) und seine Beziehung mit Heloisa (1095-1164).

hre Liebesbriefe gehören zur Weltliteratur. Schon Heloisas Geburt ist von Geheimnissen umgeben. Um das Jahr 1116 - sie ist da Anfang zwanzig - lernt sie in Paris Abaelard kennen, der damals schon ein berühmter Philosoph ist. Dieser verliebt sich in die hochgebildete Heloisa, wird ihr Hauslehrer und mietet sich bei ihrem Onkel Fulbert ein. Doch es gelingt ihnen nicht, ihre verbotene Liebe verborgen zu halten. Ihre Enthüllung sorgt für einen Eklat, durch den Heloisa unerträglichen Schikanen ausgesetzt ist.

Abaelard lässt sie aus Paris zu seiner Familie bringen, wo sie einen Sohn zur Welt bringt. Fulbert zwingt sie zur Heirat, wodurch das Kind nachträglich legitimiert wird. Kurz darauf verändert ein schockierendes Verbrechen an Abaelard ihr Leben und treibt Heloisa zu einem Schritt, den sie als Wahnsinn bezeichnet. Beide treten in Klöster ein, schreiben sich viele Briefe, in denen sie sich über philosophische Themen und existentielle Nöte austauschen, vereint sind sie erst wieder im Tod. Das gemeinsame Grabmal der großen Liebenden befindet sich seit 1817 auf dem Père Lachaise.

Maren Bohm studierte Germanistik, Theologie und Geschichte in Heidelberg, Berlin und Bremen und promovierte über das Spätwerk Heinrich Bölls: "Fürsorgliche Belagerung" und "Frauen vor Flusslandschaft".
Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen und war dort auch als Studienrätin tätig. Bisher erschienen von ihr die historischen Romane „Die Pilgerin von Passau“ und „Die Rückkehr der Pilgerin“, das Kinder- und Jugendbuch „Die Synagoge brennt“ und der Roman „Berlin 21.03 Uhr“.

Christian Bergmann war acht Jahre festes Ensemblemitglied der Bremer Shakespeare-Company. Parallel dazu spielt er seit 1993 im Fernsehen und im Kino in inzwischen über 20 Serien, 8 TV-Filmen und 10 Kinofilmen mit. Auch als Sprecher arbeitet Bergmann für zahlreiche Produktionen für arte, Radio Bremen, Universal und Deutsche Grammophon/Literatur. Schließlich ist er inzwischen auch als Theaterregisseur für Kinder- und Jugendstücke tätig.

 

Der Eintritt kostet 6 Euro,
Ortsamt Horn-Lehe, Leher Heerstraße 105 -107 (Landhaus Louisenthal, Linie 4 bis Horner Mühle).

 

  


 
 

* * * Weitere Termine unter Kulturangebote * * *

 

--------------------------------------------------------------------------------------

Seitdem die Kita im alten Ortsamt ihren Sitz hat, und Ortsamtssaal und KulturRaum nicht mehr zur Verfügung stehen, erkundet Kulturraum Horn-Lehe  andere Veranstaltungsorte:

 

Der "Horn-Leher Kleinkunstabend" und die Veranstaltungsreihe "Bremer Stimmen" finden im Neuen Ortsamt, Leher Heerstr. 105-107 statt.

 

Im alten Ortsamt finden in den Räumen des Bürgervereins weiterhin kleine Veranstaltungen statt. Der Literaturkreis trifft sich alle 6 Wochen. Die Treffen des Historischen Arbeitskreises, der Fotogruppe, und die Skatrunde sind inzwischen stete Einrichtungen. 

 


  

"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar"  (PAUL KLEE)   

                                                     

Ein Projekt des

 

Für die Initiative (das Orga-Team)                                                

Monika Dietrich-Lüders

Michael Koppel
Imme Nullmeyer
Harald Bornemann

Irmgard Laaf

Jürgen Nola
und viele mehr ....

kulturraumhornlehe@web.de | Tel.: 0421 340028